Japanische Brücken

Japanische Brücken können das zentrale Element in einem Japangarten sein. Gerade an einem Koiteich integrieren sich Japanische Brücken sehr gut in den Stil des Gartens. Japanbrücken werden als Holzbrücken oder auch als Steinbrücken ausgeführt. Kombiniert mit anderen japanischen oder asiatischen Accessoires definieren die Brücken oft den Japangarten.

Japanische Brücken aus Holz
Meist werden Brücken in Japan und Asien als Bogenbrücken mit starker Überhöhung gebaut. Dieses typische Merkmal findet sich auch bei japanischen Teichbrücken. Diese Brückenbögen werden meist aus Leimbindern gefertigt. Diese Leimbinder haben den Vorteil, das sie bei kleinen Querschnitten hohe Lasten tragen können. So kann die Konstruktion der Brücken leichter und filigraner sein als wenn Vollholz verwendet wird. Da die japanischen Holzbrücken ja am Wasser stehen ist ein guter Holzschutz unabdingbar. Mann sollte auch für leichte japanische Brücken ein festes Fundament erstellen. Damit die Brücke eben und trocken stehen kann. Am besten setzt man sie auf H-Pfostenständer. Damit steht die Japanbrücke trocken und verrottet nicht in der Feuchtigkeit des Bodens.

Als Holzschutz für die Brücken geeignet sind alle Anstriche die im Aussenbereich Verwendung finden. Wichtig ist ein möglichst UV-beständiger Anstrich. Dann muss man nicht jedes Jahr nachstreichen. Da die japanischen Teichbrücken meist aus Nadelholz gefertigt werden sind sie, mit einem Holzschutz ausgestattet, sehr langlebig. Die Pflege einer Holzbrücke beschränkt sich auf das überprüfen und gegebenen Falls das Ausbessern des Holzschutz. Von Zeit zu Zeit sollte man die tragenden Teile der Brücke auch von unten inspizieren, um sicherzustellen das keine Schwächung durch Fäulnis entstanden ist.

Japanische Brücken aus Naturstein
Japanbrücken aus Naturstein werden oft aus Granit gefertigt aber auch Marmorbrücken und Sandsteinbrücken werden aus Stein gehauen. Am besten geeignet für Teichbrücken ist sicherlich Granit. Das harte, schwer zu verarbeitende Material hat einige Vorteile. Zum Einen können durch seine Härte die Brücken schlanker und damit leichter gebaut werden, zum Anderen ist der Granit absolut wetterfest und auch frostsicher. Sandstein dagegen nimmt Wasser auf, das wenn es gefriert den Stein abplatzen lässt. So verwittert der Sandstein in unseren Breiten langsam. Dieser Effekt ist stärker je weicher der Sandstein ist.

Japanische Brücken aus Granit sind sicherlich deutlich teurer als Holzbrücken. Neben der Langlebigkeit die sie bieten sind sie aber auch ein besonderes Stilelement für den japanischen Garten. Die japanischen Steinbrücken werden von Hand aus einem massiven Stück Granit gehauen. Dafür sind erfahrene Steinmetze nötig. Das hat natürlich seinen Preis. Gerade bei den stark überhöhten japanischen Brücken sollte die Trittfläche möglichst nicht poliert sein. Durch eine raue Oberfläche sind die Brücken auch wenn sie nass sind trittsicher. Die Reinigung der Granitoberflächen ist denkbar einfach. Polierte Oberflächen kann man einfach abwischen und die rauen Granitoberflächen kann man mit einer Bürste reinigen. Auch den Einsatz von Hochdruckreinigern überstehen japanische Brücken aus Granit ohne Probleme.

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